Die Ausstellung „IM RAD DER EMOTIONEN – BEWUSSTSEIN, FÜRSORGE UND FORMEN LEISER RESILIENZ IN KRISENZEITEN” findet im Zentrum für zeitgenössische Kunst < rotor > statt. Sie präsentiert ein vielfältiges Spektrum von Künstlerinnen und Künstlern, deren Schaffen sich auf die Arbeit mit Emotionen und deren Bedeutung im Kontext der heutigen Gesellschaft konzentriert.
Die Ausstellung thematisiert Emotionen im Kontext der aktuellen Krisen und der zunehmenden politischen Polarisierung. Sie konzentriert sich auf einen Zustand, in dem systematische Erschöpfung, politische Manipulation und erzwungene Selbstkontrolle im Widerspruch zu den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen nach Sinn, Freude und Hoffnung stehen.
Die präsentierten Werke untersuchen, wie emotionale Reife und Resilienz durch Erziehung, Bildung und gesellschaftliche Rahmenbedingungen geprägt werden. Sie bieten Strategien, um Ängsten zu begegnen, Empathie zu entwickeln, mit Verlusten umzugehen und in einem feindlichen Umfeld zu bestehen. Gleichzeitig betonen sie die dringende Notwendigkeit kollektiver Heilung, gemeinsamer Fürsorge und der Wiederherstellung von Hoffnung in unsicheren Zeiten und weisen auf die stille Beharrlichkeit und die unauffälligen alltäglichen Gesten des Widerstands hin, die in den Lücken des Systems entstehen.
An der Ausstellung beteiligen sich die Künstler Róza El-Hassan, ex-artists’ collective (Tamás Kaszás & Anikó Loránt), Oleksandr Halishchuk, The Hologram, Jana Kapelová, Mouries Collective, Katarína Poliačiková und Eva Koťátková.
Eva Koťátková ist eine tschechische Künstlerin, die sich mit sozialen Strukturen beschäftigt. In ihren Collagen und Skulpturen verbindet sie Porträts unbekannter Personen mit Darstellungen von Körperteilen oder Alltagsgegenständen zu surrealistischen Hybriden, die oft von Angst, Kontrolle und Manipulation erzählen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website < rotor >.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.