Lesung und Gespräch | Urbane Wildnis - Marie Iljašenko

Mi 20. 5. 2026, 19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur

Herrengasse 5, 1010 Wien, Österreich
  • Literatur
Lesung und Gespräch | Urbane Wildnis - Marie Iljašenko

Marie Iljašenko stellt ihren neuen Lyrikband über das Zusammenleben von Mensch und Natur vor.

Ein eindringlicher Gedichtband über das Zusammenleben von Mensch und Natur. Präzise beobachtet, poetisch verdichtet und mit einer Stimme, die selbst im Lärm der Stadt hörbar ist. In diesen Gedichten wird die Stadt zum Resonanzraum für das, was Menschen nicht aussprechen. Tiere treten aus Träumen in die Wirklichkeit, Erinnerungen kreuzen Gegenwart. Marie Iljašenko schreibt über das Fremdsein, das Begehren und die Wahrnehmung selbst Gedichte, die hören lassen, wie Sprache den Raum zwischen uns füllt.   

Moderation: Ursula Ebel

  • MARIE ILJAŠENKO (*1983 in Kyjiw) wuchst in Tschechien auf und lebt heute in Prag. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Slawistik und arbeitet als Autorin, Übersetzerin und Herausgeberin. Ihre Gedichtbände wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. war ihr Debüt für den Literaturpreis Magnesia Litera nominiert; sie erhielt den Tom-Stoppard-Preis und stand auf den Shortlists des Václav-Burian-Preises und des Dresdner Lyrikpreises. Als Übersetzerin arbeitet sie vor allem aus dem Polnischen und Ukrainischen ins Tschechische. Mit „Menschen hören überhaupt nur sehr wenig“ liegt erstmals ein Band von ihr in deutscher Übersetzung von Julia Miesenböck vor.

  • JULIA MIESENBÖCK (*1985, Freistadt) ist Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin. Sie lebt in Tschechien und Österreich, übersetzt zeitgenössische Prosa und Lyrik aus dem Tschechischen ins Deutsche und forscht im Bereich der Übersetzungswissenschaft. 

  • URSULA EBEL (*1986, Lilienfeld) ist Literaturvermittlerin und Literaturwissenschaftlerin; Diplomstudium der Vergleichenden Literaturwissenschaften und des MA Gender Studies an der Universität Wien, Humboldt-Universität zu Berlin und der Université Paris Diderot, seit 2011 Mitarbeiterin der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, seit 2014 stellvertretende Geschäftsführerin.

Der Eintritt ist frei. 

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