Maria Theresia

29. 11. 2020
Maria Theresia

Böhmische und ungarische Königin und österreichische Erzherzogin, die zur historisch einzigen Regentin der Habsburger Monarchie wurde. Ihre aufklärerischen Reformen, zu denen die Einführung der Schulpflicht, beständiger Geschlechtsnamen oder die Vereinfachung der Maße und Gewichte zählten, trugen deutlich zur Modernisierung des Reiches bei und beeinflussten das Leben seiner Bewohnerschaft auf viele weitere Jahrhunderte.

Maria Theresia aus dem Geschlecht der Habsburger war Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn, Königin von Böhmen, Markgräfin von Mähren et cetera. Sie ist die einzige Frau, die je auf dem böhmischen Thron geherrscht hat. Sie wurde häufig fälschlich als Kaiserin bezeichnet, allerdings war sie bloß die Ehefrau von Franz I. Stephan von Lothringen, der am 13. September 1745 zum römischen Kaiser auserkoren wurde. Aus ihrer Ehe gingen 16 Kinder hervor, davon erreichten 12 das Erwachsenenalter und vier darunter waren Söhne.

In die Geschichte ging Maria Theresia ob ihrer etlichen Reformen ein, zu denen die Einführung der Schulpflicht, beständiger Geschlechtsnamen oder die Vereinfachung der Maße und Gewichte, die Heeresreform, die Modernisierung der Landesverwaltung oder die Entstehung einer neuen Postordnung gehörten. Diese Schritte trugen erheblich zur Modernisierung des Reiches bei und nahmen für etliche weitere Jahrhunderte Einfluss auf das Leben seiner Einwohnerschaft.

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