Eine Auswahl an Fotos von der Eröffnung der Gruppenausstellung Heiho, die einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema der Arbeit gewidmet ist.
Die Ausstellung befasst sich mit der Veränderung der Beziehung zu sich selbst, zum Körper und zur Arbeit. Darüber hinaus konzentrieren sich die präsentierten Kunstwerke auf unterschiedliche Formen von Arbeitsverhältnissen und auf die Unsichtbarkeit der Arbeit selbst. Prekäre Arbeitsverhältnisse sind auch in Österreich allgegenwärtig, wo Gewerkschaften immer noch eine bedeutende Rolle spielen. Über die Prekarität der Lohnarbeit hinaus hat das neoliberale Arbeitsmodell auch zu Veränderungen bei den Menschen selbst geführt. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Die Menschen stürzen in einen ständigen Kreislauf von Selbstverbesserung und Identifizierung mit der Arbeit, was letztlich zu einer Entfremdung von sich selbst führt. Das Thema der Ausstellung ist gerade jetzt, in Zeiten der globalen Pandemie, besonders brisant.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum Wien, dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, Öffentlichen Dienst und Sport, dem Ersten Wiener Gemeindebezirk - Innere Stadt, der Stadt Wien Kultur, der Österreichisch-Tschechischen Gesellschaft, dem Institut für die Wissenschaften vom Menschen und der Österreichischen Hochschülerschaft der Universität Wien.
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