SOLO: Dokumentarfilm von Artemio Benki

19. 5. 2022
SOLO: Dokumentarfilm von Artemio Benki

Tauchen Sie mit uns in die Seele und den Geist des jungen argentinischen Pianisten und Komponisten Martín Aníbal Perino, des Wunderkindes, das mit zehn Jahren Klavierspielen so beherrschte, dass er bereits in diesem Alter sein erstes Konzert aufführte. Er vervollkommnete sich nicht nur bei den argentinischen, sondern auch bei den amerikanischen, deutschen, italienischen oder japanischen Maestros und wurde bereits in solchem jungen Alter mit mehreren international anerkannten Preisen ausgezeichnet.

In der Zeit, als er am Höhepunkt seiner Kariere war, erlitt Perino jedoch einen schweren psychischen Zusammenbruch und wurde in die psychiatrische Klinik El Borde in Buenos Aires eingewiesen. In der größten, bekanntesten, aber auch umstrittensten Klinik Lateinamerikas verbrachte er vier Jahre. Während seiner dortigen Aufenthaltes arbeitete er an seiner Komposition „EnferMaria“, was ein Wortspiel aus den spanischen Worten für „Krankenstation“ und „Maria“ ist. Dieses Stück stellt Perinos Sehnsucht nach Perfektion, seine Zerbrechlichkeit, Fragmentierung und den Heilungsprozess seiner Seele dar.

Der Regisseur Artemio Benki, der seit 1992 bis zu seinem Tod in Prag lebte und seine Filme unter anderem auch auf den IFF Karlovy Vary und weiteren international berühmten Festivals aufführte, begleitete den Pianisten seit Ende des Jahre 2014. In seinem Dokumentarfilm setzte er auf die Methode der Beobachtung, um die Emotionen, die Einsamkeit und die Herausforderungen des Pianisten den Zuschauer*innen zu vermitteln, der erneut versucht, zurück ins Leben und auf die Konzertbühnen zu kehren.

Vorführung: 1.6. 20:15 Filmhaus am Spittelberg in Anwesenheit der tschechischen Produzentin Petra Oplatková

Vorverkauf: HIER

Trailer: HIER

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