Ein Rückblick auf die Buchpräsentation „Eduard Albert. Ein böhmischer Intellektueller in Wien“

20. 6. 2022
© Kristýna Jordánová

Am Dienstag, den 14. Juni 2022, hatten die Besucher*innen des Tschechischen Zentrums Wien die Gelegenheit, viel Interessantes über das Leben und die Wirkung von Eduard Albert, einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der tschechischen und österreichischen Geschichte, zu erfahren.

Der Abend wurde mit Eröffnungsworten von PhDr. Mojmír Jeřábek, Direktor des Tschechischen Zentrums Wien, und PhDr. Martin Klečacký, stellvertretender Direktor des Masaryk-Instituts und der Archive der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, eröffnet. Es folgten Präsentationen der Gäste.

Univ. Prof. Dr. Gerold Holzer ging auf Alberts Beitrag zur Orthopädie und orthopädischen Chirurgie ein. PhDr. Luboš Velek, Ph.D. befasste sich mit den Persönlichkeiten, die Albert in seinem Leben beeinflusst haben, mit seinen Beziehungen zu tschechischen Literaturgrößen wie Karel J. Erben oder Jaroslav Vrchlický, und mit seinen politischen Beziehungen. PhDr. Helena Kokešová, Ph.D., die die Monographie über den im Tschechien geborenen Professor an der Universität Wien verfasst hat, sprach über Alberts Wirkung an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, seine literarischen Aktivitäten und seine Publikationen im Bereich der Medizin, weiter stellte sie das Haus vor, in dem Albert lebte, sowie die Kapelle, die er bauen ließ und in der er begraben ist.

Das Buch, das 2021 ins Deutsche übersetzt wurde, konnte bei der Veranstaltung erworben werden. Wir danken allen Gästen, Besucher*innen und natürlich Partnern für ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung.

Weitere Nachrichten