Milan Ráček präsentiert sein neuestes Buch „Die Gespenster des Professor Kreps“

15. 12. 2022
© Christina Dobler

Am 13.12. fand im Tschechischen Zentrum Wien eine Autorenlesung statt, bei der der Schriftsteller Milan Ráček nicht nur sein Buch „Die Gespenster des Professor Kreps“ vorstellte, sondern auch auf diverse Fragen über den Schreibprozess und seinen persönlichen Werdegang einging.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Direktor des Tschechischen Zentrums Wien, Mojmír Jeřábek, gab der Autor Milan Ráček im Rahmen eines Interviews Aufschluss über den Ursprung seiner Ideen. Er erklärte die Hintergründe seiner Geschichte und welche Botschaften er noch darin versteckt hat, wobei er den Bezug des Buches zur Realität beschrieb. Zwar ist sein Werk keineswegs ein Sachbuch, dennoch besitzt es gewisse Verbindungen zur Wirklichkeit und vor allem zu Ráčeks Vergangenheit bzw. zu der seiner Vorfahren. Das Buch, fast schon ein Kriminalroman, wie es auch auf dem Umschlag steht, spielt gegen Ende des Zweiten Weltkrieges und behandelt einen erfolgreichen Mann namens Rudolf Kreps, der durch die damaligen Geschehnisse in Bedrängnis gerät und sich als einzigen Ausweg an den Generaldirektor des Schuhkonzerns Baťa in Zlín, Dr. Albrecht Miesbach, wendet. Seine Umstände verbessern sich und er wird beauftragt eine Akademie zu gründen, die sich schnell in ein reibungslos funktionierendes Bildungsinstitut entwickelt. Allerdings kommt es zu einem Vorfall, der den Direktor und Professor Kreps in eine missliche Lage versetzt.

Als kleinen Vorgeschmack und Einstimmung auf den Inhalt und Stil seines Buches wurde eine kleine Leseprobe vorgestellt, welche u.a. von zwei Schülerinnen der Komensky-Schule in Wien vorgelesen wurde. Dadurch konnten sich die Anwesenden besser in die Geschichte hineinversetzen und sich ein Bild von Ráčeks Vision machen.

In einer anschließenden Fragerunde hatte auch das Publikum die Möglichkeit dem Autor weitere Informationen zu entlocken und ihre Neugierde zu stillen. Falls jedoch sowohl nach der Diskussion als auch nach einem persönlichen Gespräch mit dem Autor immer noch Unklarheit über den Inhalt des Buches herrschen sollte, wurden „Die Gespenster des Professor Kreps“ zusammen mit weiteren Werken von Milan Ráček zum Verkauf angeboten. Unter lockeren Gesprächen und bei einem Gläschen, vom Autor selbst mitgebrachten, Wein ließen die Anwesenden den Abend gemütlich ausklingen.

Der Veranstaltung und dem Werk widmet sich auch ein Artikel von NÖN, den Sie unter folgendem Link nachlesen können.  

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