„Zweisprachigkeit – im Werk, im Leben und in den Versuchen, die misslungen sind“. Unter diesem Motto stand der literarische Dienstagabend, der fünf auf Deutsch schaffenden Schriftsteller*innen mit tschechischen Wurzeln gewidmet war.
Die in der Herrengasse 17 auftretenden Autor*innen unterscheiden sich zwar durch ihr Werk, aber sie haben eines gemeinsam: die Zweisprachigkeit. Gerade diese war das Thema der literarischen Dienstagveranstaltung, die anlässlich des „Jahres der Wiener Tschechen und Slowaken“ in Kooperation mit der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien und dem Schulverein Komenský organisiert wurde. Die Schriftsteller*innen Ondřej Cikán, Milan Ráček, Stanislav Struhar, Rhea Krčmářová und Michael Stavarič stellten nicht nur ihr Schaffen vor, sondern auch ihr Leben sowie die Art und Weise, wie sich ihre Zweisprachigkeit darin wiederspiegelt. Die Moderation führte Anatol Vitouch.
Den ganzen Abend war ein Büchertisch der Polnischen Buchhandlung vorhanden. Die Interessent*innen hatten die Möglichkeit, die Bücher von den auftretenden Autor*innen direkt vor Ort zu erwerben.