Bertha Sophia Felicita Freifrau von Suttner, geborene Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau war eine tschechisch-österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin. Sie wurde 1843 in Prag geboren und starb 1914 in Wien. Im Jahr 1905 erhielt sie als erste Frau den Friedensnobelpreis, der seit 1901 vergeben wurde. Heute feiern wir den 180. Jahrestag ihrer Geburt.
Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie in Prag. Nach dem Tod ihres Vaters ging sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester nach Brünn, wo Berta von ihrem Vormund, dem Freund ihres Vaters, Ernst Egon Fürstenberg, eine gute Ausbildung erhielt.
Im Laufe ihres Lebens lernte sie neben ihrer Muttersprache Tschechisch und Deutsch mehrere Sprachen. Sie beherrschte auch Französisch, Englisch und Italienisch. In ihren Werken, insbesondere in ihrem Roman Die Waffen nieder! warnte sie eindringlich vor dem Wettrüsten und der drohenden Kriegskatastrophe. Wenige Tage vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs (vor dem sie immer wieder gewarnt hatte) erlag sie einem Krebsleiden.