In diesem Jahr feiert die Tschechische Republik ihr 30-jähriges Jubiläum! Seit der Unabhängigkeit der Tschechischen Republik wurden zahlreiche Institutionen gegründet, von denen einige inzwischen auch im Ausland tätig sind. Dazu gehören die Tschechischen Zentren, die ein fester Bestandteil der tschechischen Außenpolitik und ein wichtiges Instrument der Kulturdiplomatie innerhalb der öffentlichen Diplomatie sind, deren Aufgabe es ist, den guten Namen der Tschechischen Republik in der Welt zu verbreiten und zu fördern und die kulturellen Beziehungen zwischen den Ländern zu stärken.
Das Netz der Tschechischen Zentren hat sich seit 1993 erheblich ausgeweitet, und zwar nicht nur auf Westeuropa (in den 1990er Jahren), sondern allmählich auch auf andere Kontinente, sei es Nordamerika, Asien oder in jüngster Zeit auch der afrikanische Kontinent. Bereits vor 1993 gab es Zentren in Bulgarien, Ungarn, Berlin und Rumänien. Die Tschechischen Zentren bieten auch Tschechischunterricht im Ausland an und beteiligen sich an der Organisation von zertifizierten Sprachprüfungen. Die Tschechischen Zentren sind seit ihrer Gründung im Jahr 2006 fest im EUNIC-Netzwerk (Vereinigung der nationalen Kulturinstitute der EU-Mitgliedstaaten) verankert. Das Büro des Generalkommissars für die Teilnahme der Tschechischen Republik an der Weltausstellung Expo ist ab Jänner 2023 ebenfalls Teil des Netzwerks der Tschechischen Zentren. Die beiden Institutionen erwarten durch den Zusammenschluss eine Vertiefung ihrer Zusammenarbeit und noch größere Synergien bei der Präsentation unseres Landes im Ausland. Weitere Informationen über die tschechische Beteiligung an der EXPO 2025 finden Sie hier.
Die Geschichte der Tschechischen Zentren finden Sie auf folgender Website zum 30jährigen Jubiläum.
Letzte Woche fand in Prag ein Treffen der Direktoren der Tschechischen Zentren statt. Anlässlich dieses Treffens lobte der tschechische Außenminister Jan Lipavský die Arbeit der Tschechischen Zentren.
"Die Arbeit der Tschechischen Zentren ist für unsere Außenpolitik und das Image Tschechiens von wesentlicher Bedeutung und hat sich zu einem Treffpunkt für Menschen entwickelt, die sich für die tschechische Kultur, Sprache und Traditionen interessieren. Die organisierten Veranstaltungen und Projekte stellen nicht nur unser reiches kulturelles Erbe vor, sondern stärken auch unsere Beziehungen zu anderen Ländern."
Jan Lipavský Außenminister der Tschechischen Republik
Im vergangenen Jahr organisierten die Tschechischen Zentren über 1600 Veranstaltungen, die von mehr als zwei Millionen Besucher:innen besucht wurden. Projekte wie die Tschechischen Heldinnen und die Ausstellung SDGs: Innovations for a Sustainable Future fanden großen Anklang. Die Saison 2024 wird zum Beispiel durch das Jahr der tschechischen Musik, das Gedenken an Franz Kafka und Jan Švankmajer geprägt sein.