Heute gedenken wir dem Maler, Zeichner und Grafiker Max Švabinský. Dieser Künstler von außerordentlichem technischem Geschick und beeindruckender kompositorischer Begabung ist eine der wichtigsten und bewundertsten Persönlichkeiten der tschechischen Kunst des 20. Jahrhunderts.
In Švabinskýs Gemälden verschmelzen Einflüsse aus allen Strömungen des späten 19. Jahrhunderts - Historismus, Neoromantik, späterer Jugendstil und Elemente des Symbolismus (z. B. Die Verschmelzung der Seelen). Er war einer der wenigen, denen es gelang, seine ästhetische Auffassung im Sinne des erwähnten Historismus und des Jugendstilsymbolismus der Jahrhundertwende zu verteidigen.
Das Gemälde „Die Verschmelzung der Seelen“, das die Nationalgalerie schmückt, gilt als Quintessenz des tschechischen „Fin de siècle“. Bekannt ist er auch als Schöpfer von Porträtgalerien von Politiker:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen architektonischen Dekorationen (z. B. das Prager Stadthaus) und Banknotenentwürfen.
Heute ist der 150. Jahrestag seiner Geburt.
Wir erinnern uns an einige seiner ikonischen Werke aus dem Archiv der Nationalgalerie.