40-jähriges Bestehen der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Volksgruppenfragen wurde im Tschechischen Zentrum Wien gefeiert

13. 12. 2023
© Tereza Kodlová

Am Mittwoch, 29. November, wurde der 40. Jahrestag der Gründung des Instituts für Volksgruppenfragen gefeiert. Für die Besucher:innen wurde ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Es gab einen Chor, Redner und Vorführungen traditioneller Volkstänze und Gesang aus der Slowakei, Ungarn und Kroatien.

Die Wiener Arbeitsgemeinschaft für Volksgruppenfragen – Volksgruppeninstitut ist ein überparteilicher Zusammenschluss all jener, die sich für das Thema Volksgruppen interessieren, insbesondere für Angehörige der sechs in Österreich lebenden Volksgruppen (Kroat:innen, Slowen:innen, Tschech:innen, Slowak:innen, Ungar:innen und Roma). Der Verein wurde 1983 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, sich professionell mit Volksgruppenfragen zu befassen und gleichzeitig die Situation der in Wien lebenden österreichischen Volksgruppenangehörigen zu verbessern.

Das Programm der Festveranstaltung begann mit einem Auftritt des KSŠSD-Chores des slowenischen Studentenklubs in Wien. Es folgte eine Begrüßungsrede von Sandra Dudek, Interimistischen Leiterin des Tschechischen Zentrums Wien und Richard Basler, Präsident der ARGE Volksgruppen. Danach hielten Ernö Deák, Gründungsmitglied und Vizepräsident des Vereins, und Feliks J. Bister, Gründungsmitglied, ihre Reden.

Das slowakische Folkloreensemble Vinica, das ungarische Volkstanzensemble Napraforgók néptáncegyüttes und Stinjačko Kolo, ein burgenländisch-kroatisches Folkloreensemble, präsentierten ihre traditionellen Gesänge, Tänze und Trachten. Die gesamte Veranstaltung wurde von Eva Maria Wohlfarter moderiert.

Das Tschechische Zentrum Wien wünscht der ARGE Volksgruppen noch einmal alles Gute und mindestens weitere erfolgreiche 40 Jahre ihrer Tätigkeit.

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