Die Pianistin Nikol Bóková und ihre Band besuchten am 12. März die Wiener Sargfabrik. Begleitet wurde sie von David Dorůžka an der E-Gitarre, Martin Kocián am Kontrabass und Michał Wierzgoń am Schlagzeug.
Sie überzeugte ihr Publikum von Anfang an. Neben modernem Jazz brachte die talentierte junge Musikerin Elemente des Minimalismus, des Pop, der klassischen Musik und des Rock in die bis zum letzten Platz gefüllte Sargfabrik.
Nikol Bóková ist ursprünglich eine klassische Pianistin, doch in ihren Alben und Projekten kreiert sie ihre eigene Musik über alle Genregrenzen hinweg. Neben der Musik von Expedition waren auch Musik von den Alben Elements, Prometheus und Inner Place zu hören.
Nikol kann auf mehrere erfolgreiche Alben zurückblicken. Die originellen Kompositionen, das hohe technische Können und das musikalische Zusammenspiel aller Interpreten machen diese Gruppe zu einer außergewöhnlichen Formation, die bei Fachleuten und Zuhörer:innen aller Genres immer mehr Aufmerksamkeit erregt. Davon konnte sich auch das begeisterte, meist junge Publikum in Wien überzeugen.
Das Konzert fand im Rahmen des Jahres der tschechischen Musik statt.