Anfangs November fand schon die dritte Ausgabe der EUNIC Literaturtage des Netzwerks nationaler Kulturinstitute und Ministerien der Europäischen Union EUNIC AUSTRIA (European Union National Institutes for Culture) statt.
Das Literaturfestival wurde von 15 Ländern organisiert, dauerte 4 ganze Tage, umfasste 10 Veranstaltungen und wurde von rund 460 Besucher:innen besucht!
Die bunte Palette interessanter Gäste entsprach seiner Auffassung von Literatur: das Festival EUNIC Literaturtage wollte Literatur nicht in eine schmale Schublade stecken, sondern so breit wie möglich auffassen: in Form eines Romans, eines Essays, eines Sachbuchs oder einer Spoken-Word-Perfomance.
Die Bühnen für die vielseitige europäische Literatur waren auch vielfältig: das gemütliche Café Schopenhauer, die intelektuelle Buchhandlung List, die stillvolle COCO Bar und die beliebte Hauptbücherei Wien boten einen idealen Treffpunkt zum Austausch und Plausch.
Das heurige Programm war wirklich reichhaltig:
Das Collegium Hugaricum organisierte zum Beispiel ein Gespräch mit drei Autorinnen - aus Ungarn, Rumänien und Österreich.
Neue Weltliteratur. Transnationale Netze
Das Slowenische Kulturinformationszentrum veranstaltete in der Hauptbücherei eine Lesung und ein Gespräch mit der slowenischen Autorin Erica Johnson Debeljak.
Von Verlust, Sprache und Identität
Das Tschechische Zentrum organisierte gemeinsam mit 4 Ländern (Ukraine, Slowakei, Österreich und Frankreich) einen internationalen Poetry Slam. Bei der „Dichter:innenschlacht“ präsentierten fünf Künstler:innen aus fünf europäischen Ländern ihre selbstgeschriebenen Gedichte. Mit der tollen, erfahrenen Moderatorin Fanny Famos brachten sie den vollen Raum der COCO Bar zum Kochen!
Poetry Slam
Eine weitere Veranstaltung war die Lesung und ein Gespräch mit der französischen Autorin Belinda Cannone.
Écrire le Désir – Schreiben über das Begehren
In der griechischen Botschaft fand eine Lesung von Amanda Michalopoulou statt.
Werkstattgespräch mit Amanda Michalopoulou
Ziel der EUNIC Literaturtage war es nicht nur, internationale Autor:innen und ihre Werke zu würdigen, sondern vor allem einen Raum für Kunst, Kultur, Austausch und gegenseitige Wertschätzung zu schaffen.