Die Universität Wien begeht in diesem Jahr das 250. Jubiläum der Bohemistik mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum Wien. Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten ist eine Vortragsreihe, an der sich auch Expert:innen des Instituts für tschechische Sprache und Kommunikationstheorie beteiligen.
Im Rahmen der diesjährigen Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der Bohemistik findet an der Universität Wien eine außergewöhnlich große Zahl an Aktivitäten statt – größtenteils in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum Wien. Dazu zählt unter anderem eine Vortragsreihe, zu der auch Vertreter des Instituts für tschechische Sprache und Kommunikationstheorie eingeladen wurden.
Am 23. Mai 2025 hielt Dr. Robert Dittmann Vorträge zu den Themen Mittelalterliche Übersetzungen der altböhmischen Bibel und Grammatik, Bibelübersetzungen und biblischer Stil im Frühneuhochtschechischen. Am 26. Mai 2025 sprach Doz. Ivana Bozděchová über Anglizismen im gegenwärtigen Tschechisch. Am selben Tag fand im Institut für Slawistik auch ein literarisch-musikalischer Abend statt: Die Schriftstellerin Maria Safrata las aus ihrem autobiografischen Roman Snadný život? Mezi snem a skutečností (Ein leichtes Leben? Zwischen Traum und Wirklichkeit), begleitet vom Wiener Zymbal-Ensemble des Tanz-, Musik- und Sprachvereins Marjánka.
Während ihres Aufenthalts in Wien besuchte Doz. Bozděchová auch den Schulverein Komenský, der seit 153 Jahren zweisprachigen Unterricht (in tschechischer und deutscher Sprache) vom Kindergarten über die Grundschule bis hin zum Gymnasium anbietet. Das Institut für tschechische Sprache und Kommunikationstheorie pflegt eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Institut für Slawistik der Universität Wien – auch auf wissenschaftlicher Ebene, wie etwa gemeinsame Publikationen, insbesondere mit Prof. Stefan Michael Newerkla, belegen. Die fachliche, sprachliche und methodische Kooperation sowie Unterstützung beim Tschechischunterricht wird nicht nur an der Universität, sondern auch im Tschechischen Zentrum und an der tschechischen Schule in Wien angeboten – sowohl für Mitarbeitende als auch für Lehramtsstudierende des Instituts.
Über all diese Themen sprach Doz. Bozděchová mit Vertreter:innen der genannten Institutionen: mit Prof. Newerkla (Leiter des Instituts für Slawistik der Universität Wien), Mgr. M. Schürz Pochylová, PhD (Institut für Slawistik der Universität Wien), Ing. Hanzl (Vorsitzender des Schulvereins Komenský) und Mag. Dudek (stellvertretende Leiterin des Tschechischen Zentrums Wien). Alle Beteiligten betonten, dass das Potenzial für eine vielfältige Zusammenarbeit nicht nur weiterbesteht, sondern sich sogar ausweitet und bereichert.