50. Todestag von Ota Pavel

31. 3. 2023
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Ota Pavel war ein tschechischer Prosaiker, Sportreporter und Journalist. Er ist Autor von autobiografischer Prosa mit Themen aus seiner eigenen Kindheit. Er wurde in Prag als dritter und jüngster Sohn eines jüdischen Geschäftsreisenden, Leo Popper, geboren. 1939 zogen sie von Prag nach Buštěhrad zu den Eltern seines Vaters, und nach dem Krieg kehrte die Familie in das gleiche Haus zurück.

Nachdem sein Vater mit seinen Brüdern Georg und Hugo in ein Konzentrationslager transportiert worden war, lebte er allein mit seiner Mutter, die keine Jüdin war. Seine Brüder und sein Vater kehrten nach Kriegsende lebend zurück. Im Jahr 1947 trat er der Kommunistischen Partei bei. Er absolvierte die Handels- und Sprachschule, machte aber erst 1960 seinen Abschluss an der Oberschule für Arbeiter.

Nach dem Krieg spielte er Eishockey, arbeitete aber hauptsächlich als Redakteur. Zwischen 1949 und 1956 arbeitete er als Sportredakteur beim Tschechoslowakischen Rundfunk und zwischen 1956 und 1957 bei der Zeitschrift Stadion und anschließend mehrere Jahre lang bei der Armee-Wochenzeitung Československý voják. Stadion veröffentlichte auch hauptsächlich seine Feuilletons aus dem Sportbereich.

Sein literarisches Werk gehört zum goldenen Fundus der tschechoslowakischen Literatur, und seine berühmtesten Romane wie „Wie ich den Fischen begegnete" und „Der Tod der schönen Rehböcke" haben Generationen von Leser:innen begeistert.

Während seiner Karriere besuchte er die USA, Frankreich, die Schweiz und die Sowjetunion. Er starb im Alter von 42 Jahren in Prag an einem Herzinfarkt und ist auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Olšany neben seinem Vater begraben.

Im Jahr 2002 wurde in Buštěhrad ein Museum errichtet, das dem Leben und Werk von Ota Pavel gewidmet ist.

Seine bekanntesten Werke:

  • Der Tod der schönen Rehböcke (Smrt krásných srnců)

  • Die goldenen Aale (Zlatí úhoři)

  • Wie ich den Fischen begegnete (Jak jsem potkal ryby)

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